Schmücken und Königsehrenabend

Auch wenn das Regiment in diesem Jahr nicht von einem Oberst angeführt wird (unser Oberst Klaus Kühn ist leider gesundheitlich verhindert). wurden wir gebeten an der alten Schule für ein wenig Beleuchtung zu sorgen.
Diesem Wunsch kamen wir natürlich gerne nach, ebenso natürlich der Einladung zum Majorsehrenabend des Hubertuscorps.

Der Königsehrenabend verlief in diesem Jahr etwas anders, da das Schießen der Zug- und Corpskönige aufgrund des Windes abgesagt werden musste und es eben ein reiner Königsehrenabend war. (Oberst Klaus war nur als Gast anwsend)

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Maien setzen

Eröffnet wurd das Schützenfestwochenende wie immer mit dem Maien setzen der Damen am Donnerstag. Die Herren folgten einen Tag später und hielten ihren üblichen Ausklang bei Leutnant Theo.
Katharina hatte sich die Mühe gemacht und alle Kränze mit neuen blau-weißen Bändern zu schmücken, und auch der Mai der Königin wurde komplett in blau-weiß geschmückt. Dirk stiftete dem Königskranz auch noch eine Beleuchtung, allerdings statt nur blau wie beim Major sogar in blau-weiß.
Major Michael beschwerte sich darüber denn auch prompt, allerdings hat er den Hinweis "er müsse doch nur den Vogel abschießen" um in den Genuß dieser Beleuchtung zu kommen irgendwie falsch verstanden...

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Samstag

Der Samstag sollte eigentlich mit einem Frühschoppen beim Oberleutnant eingeleutet werden, dies war aber aus familiären Gründen nicht möglich. Kurzentschlossen erklärte sich Spieß Dirk bereit den Frühschoppen bei sich auszurichten.
In gemütlicher Runde konnten sich so alle aufs Schützenfest einstimmen.

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Sonntag

Nach dem ersten Umzug ging es im Zelt weiter mit Ehrungen, dabei wurden zwei Pioniere für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt: Michel Baumgartner ist seit 25 Jahren dabei und Hans Kaufmann sogar seit 50 Jahren.
Danach sorgten Christine und Heike wieder für unser leiblich Wohl, wobei dann ein Further und die Kaarster Sappeure zu uns stießen. Bei dieser Gelegenheit fing unser Major dann erstmals an laut über den Schuß auf den Königsvogel nachzudenken... Mit unseren Freunden gab es bei der großen Königsparade wieder ein tolles Bild auf der Straße. Ebenfalls sehr schön war es, daß ältere Schützen, darunter einige Pioniere, wieder mit Kutschen an der Parade teilnehmen konnten.
Am Abend führten dann Katharina und Alex die Reihe der Zug- und Corpskönige an, während wir dieses Mal sogar rechtzeitig an der richtigen Stelle waren um die Königspaare zum Zelt zu geleiten.

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Montag

Der Montag startete mit unserem Besuch auf dem Friedhof, und einer kurzen klärenden Ansage an unseren Major bezüglich des Pioniercorps als Königszug, für den Fall, daß er auf den Königsvogel schießen sollte. Beim anschließenden Frühschoppen waren erfreulicherweise wieder viele passive Pioniere anwesend und Michael trug sich für das Vogelschießen in die Schießliste ein.
Beim Zapfenstreich im Zelt sprang Helmut von der Furth mit als Ehrenwache ein, so daß wir alle unsere Rücken- und Fußkranken schonen konnten, etwas unangenehm war, daß trotz der hohen Temperaturen nicht nur zwei Serenaden gespielt wurden, sondern auch noch Ehrungen vorgenommen wurden die sich doch etwas zogen.
Da es am Montag schon sehr sicher war, daß es nur einen Königsanwärter geben würde, wurde dann noch eine kleine Überraschung für unseren zukünftigen König organisiert, mehr zum Schützenkönig und allem was damit zu tun hat, gibt es dann hier.

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Dienstag

Ganz traditionell begann der Dienstag mit dem Frühschoppen beim Corpskönig, Alex I. hatte zum Grillen geladen, leider wollte das Wetter nur nicht so richtig mitspielen, es regnete in Strömen. Mit Zelt, Schirm und Plane wurde daraus aber doch eine tolle Veranstaltung. Ex-König Frank, bekam seinen Erinnerungsorden und die Pionierfamile saß eine ganze Zeit in gemütlicher Runde beisammen.
Beim Umzug am Dienstag übernahm Oberleutnant Rainer die Führung, während sich unser Major unterwegs noch sein stolzes Roß reichen ließ.

Highlight am Dienstag war ganz klar das diesjährige Schießen um die Königswürde.

Nach einem harten Kampf Mann gegen Holzvogel stand unser Major Michael Toenneßen als Schützenkönig von Holzbüttgen fest.

Die Proklamation des neuen Königs wurde ausgiebig gefeiert, zuerst im Zelt, bis es nichts mehr zu trinken gab, dann in der Residenz des Jungkönigs und zum Abschluß noch bei Minister Alex. Um fünf Uhr morgens hatten es dann aber auch die Letzten bis nach hause geschafft.
Da der König immer recht lange im Zelt bleiben soll, müssen aber einige Pioniere noch an ihrer Feierkondition arbeiten, damit er nicht so alleine ist...

Details zum Vogelschießen und sonstige Infos rund um das Königshaus finden sich auf der dann auf unserer Seite zum Schützenkönig.